Negative Stimmung bei geschlossenen Fonds
Einem Bericht von „procontra online“ zufolge, erwartet jeder zweite deutsche Finanzvermittler in den kommenden drei Jahren ein zunehmendes Desinteresse von Privatanlegern an geschlossenen Fonds. Hierbei gaben 85 % der Umfrageteilnehmer an, dass ihrer Schätzung nach frühere Platzierungsniveaus nicht mehr erreicht würden.
Nach der Auswertung einer Scope-Umfrage herrscht eine spürbare pessimistische Stimmung unter den Vermittlern von geschlossenen Fonds. An der im Mai 2014 durchgeführten Umfrage wurden 56 Banken, diverse Sparkassen sowie freie Vertriebe, die sich auf den Vertrieb von geschlossenen Fonds fokussiert haben, zu ihrer aktuellen Markteinschätzung befragt. Lediglich 7 % der Befragten beurteile die Stimmung in dem Marktsegment als gut oder sehr gut. Im Gegensatz dazu äußerten sich mehr als 55 % negativ und schätzen die Situation als schlecht oder unbefriedigend ein.
Eine nicht unerhebliche Ursache, die die negative Stimmung gegenüber geschlossenen Fonds begünstigt, waren die jüngsten Anlageskandale rund um das Anlagesegment. Als Beispiel können Namen wie S&K und Wölbern angeführt werden. Aber auch das unzureichende Angebot an geeigneten Fonds trägt zur negativen Stimmung bei.
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