Zamek-Anleihe und die Anleger - Fachanwalt berät betroffene Anleger
Das Düsseldorfer Familienunternehmen Zamek hat aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Unangenehm könnte das vor allem für die Anleihegläubigern der 7,75 % Zamek-Anleihe (ISIN: DE000A1K0YD5) werden. Diesen droht ein Millionenverlust.
Bereits seit längerer Zeit befand sind das Traditionsunternehmen in finanziell schwierigem Fahrwasser und durchlief einen über mehrere Jahre andauernden Restrukturierungsprozess, der mit deutlichen Einschnitten verbunden war. Letztendlich konnte auch dieser Kurs das Unternehmen nicht vor der Insolvenz bewahren.
Im Rahmen dieses Restrukturierungsprozesses hat das Unternehmen im Mai 2012 eine Unternehmensanleihe über 35 Millionen Euro begeben und diese Anfang 2013 um weitere 10 Millionen Euro aufgestockt. Diese von den Anlegern zur Verfügung gestellten Mittel genügten offensichtlich nicht, das Unternehmen wirtschaftlich in eine stabile Lage zu versetzen. So betrug der operative Verlust im Geschäftsjahr 2011/2012 nahezu 6,3 Millionen Euro und erhöhte sich ein Jahr später auf nahezu 14,7 Millionen Euro. Mit der Hoffnung auf Besserung wurden zum 20.02.2014 die Experten für Sanierungen
Dr. Wolf von der Fecht und Nikolaos Antoniades in die Geschäftsführung der Zamek-Gruppe berufen. Diesen war es jedoch nicht möglich, dass Unternehmen erneut auf Kurs zu bringen und eine Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden, so dass ein Antrag auf Eröffnung Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt sowie Gläubigerschutz beantragt wurde.
Die Unternehmensführung plant nun die Erarbeitung eines neuen Konzeptes, dass durch Gläubiger und Gericht gestützt werden soll.
Im Zusammenhang mit der Antragstellung auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurde die Zamek-Anleihe vom Handel ausgenommen. Die Anleger müssen sich auf deutliche Verluste einstellen.
Anleger sollten Handeln
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